Terminübersicht
Was ist mit dem Wasser los?
Veranstaltungsreihe von Bodenlos
"Bodenlos" ist eine Gruppe an der Uni Siegen, die seit inzwischen drei Semestern Veranstaltungen zu sozialen und indigenen Bewegungen sowie Land- und Umweltkonflikten weltweit organisiert.
Bodenlos schreibt:
Mode zu welchem Preis?
Schon wieder ein Unglück in einer Nähfabrik
wir haben alle die fürchterlichen Bilder von hunderten Frauen gesehen, die in Fabriken zu Tode verbrannt oder erdrückt wurden, während sie unsere Kleidung herstellten. Ausführliche Informationen darüber, welche Unternehmen von der Fabrik bezogen haben, die vor wenigen Wochen eingestürzt ist, gibt es bisher nicht und es gibt auch keine Beweise dafür, dass H&M und GAP dort bezogen haben. Doch es sind bereits Arbeiter in anderen Zulieferbetrieben von H&M und GAP in Bangladesch gestorben.
Das Kampagnennetzwerk avaaz hat eine Kampagne gestartet, mit der sie Unternehmen dazu bringen will eine Sicherheitsvereinbarung zu unterzeichnen und umzusetzen.
Die von ArbeiterInnen unterstützte Sicherheitsvereinbarung fordert unabhängige Kontrollen, öffentliche Berichte über die Bedingungen der Zulieferbetriebe, sowie obligatorische Reparaturarbeiten. Sie ist auch bei den Gerichtshöfen in den Heimatländern der Firmen durchsetzbar! Die Unternehmen entscheiden in diesem Augenblick, ob sie wie bereits einige andere z.B. Calvin Klein die Vereinbarung unterzeichnen.
Unterzeichnen Sie jetzt, damit die Orte an denen Menschen *unsere* Kleidung herstellen, sicher werden und leiten Sie diese E-Mail dann weiter:
http://www.avaaz.org/de/crushed_to_make_our_clothes_loc/?bUFEfdb&v=24796
Was können wir als Konsumentinnen tun?
Politisch aktiv werden
Wir können die „Clean Clothes Kampagne“ unterstützen. Neben der Untersuchung der Brandursachen und der Entschädigung der Opfer bzw. ihrer Angehörigen, fordert sie von C&A sowie KiK das Brandschutzabkommen (Bangladesch Fire and Building Safety Agreement) zu unterzeichnen.
weitere Informationen:
www.saubere-kleidung.de, www.cleanclothes.at/de/urgent-actions/, inkota netzwerk e.V.
Unseren Konsum verändern
Wir können Kleidung kaufen, die unter menschenwürdigen, fairen Bedingungen produziert wurde. Die Kleidung ist an Labeln zu erkennen.
Mehr Informationen zu den Labeln unter www.label-online.de
Weitere Informationen und links zu onlineshops mit fair produzierter Kleidung finden Sie zum Beispiel unter:
www.fair-trade-kleidung.com und www.fairtragen.de
Neues Newsletter der Kampagne erlassjahr.de
Erlassjahr. de hat die neue newsletter herausgegeben. Die Newsletter bietet Unterstützung um selber aktiv zu werden und z.B. die diesjährigen Bundestagskandidaten anzuschreiben. Auch der Bericht über eine Ausstellung zum Thema Verschuldung ist dort zu finden.
Schuldenreport 2013
Besonders interessant für unsere Arbeit ist der von erlassjahr.de und der Kindernothilfe herausgegebene Schuldenreport 2013.
Der Schwerpunkt des Reports liegt auf dem 60. Jahrestag des Londoner Schuldenabkommens. Das 1953 geschlossenen Abkommen legte den Grundstein für eine nachhaltige Entschuldung Deutschlands und trug so erheblich zum deutschen Wirtschaftswunder bei. Gleichzeitig wird Bilanz gezogen über die Entschuldungspolitik der aktuellen schwarz-gelben Bundesregierung ........http://www.erlassjahr.de/presse/pressemitteilungen-2011/vorstellung-des-schuldenreport.html
Workshop für afrikanische AkademikerInnen und ExistenzgründerInnen
Am Samstag den 11. Mai werden in Gummersbach im Rahmen des "Empowerment-Day" zwei Workshops angeboten.
W 1 Weiterqualifizierung von Studierenden und AbsolventInnen zur Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt
W 2 Informationen zur Existenzgründung von MigrantInnen in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung von Gender-Aspekten.
Mali: Medizinische Hilfsorganisationen werfen Außenminister Westerwelle Missbrauch humanitärer Hilfe vor
Pressemitteilung von „Ärzte ohne Grenzen e.V.“
Berlin, 30. Januar 2013. Die beiden internationalen medizinischen Hilfsorganisationen Ärzte ohne Grenzen und Ärzte der Welt haben Bundesaußenminister Guido Westerwelle einen Missbrauch der humanitären Hilfe vorgeworfen. Westerwelle vermische in seinen Äußerungen zu deutscher Unterstützung für den Militäreinsatz in Mali immer wieder militärische und humanitäre Aufgaben, heißt es in einem offenen Brief, den die beiden Organisationen am Dienstag an den Außenminister versandt haben. Dadurch könnten ihre Mitarbeiter als Teil einer Militärintervention gesehen und "zur Zielscheibe" werden. Außerdem bringe er die Menschen, denen sie beistünden, in Gefahr. Westerwelle missbrauche das Ansehen der humanitären Hilfe, um eine militärische Intervention unter Beteiligung der Bundesregierung "politisch annehmbarer" zu machen.
Zu der Pressemitteilung

