Lennekaffee

lennekaffee_titelLokale Agenda 21 Lennestadt

- Arbeitskreis Eine Welt -

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In Lennestadt unterstützen mehrere Gruppen insbesondere an den Schulen seit vielen Jahren partnerschaftliche Projekte in den Entwicklungsländern. Einige dieser Gruppen haben sich zu Beginn des Jahres 2002 im Arbeitskreis „Eine Welt“ der Lokalen Agenda 21 Lennestadt zusammengefunden, um verstärkt gemeinsam  zu arbeiten.

Die Lokale Agenda 21 ist ein Prozess, der anlässlich der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio im Jahr 1992 ins Leben gerufen wurde.

Ziel dieses Prozesses ist es, lokal, d.h. in jeder Kommune weltweit, unter Mitwirkung der Bevölkerung eine Entwicklung in Gang zu setzen, die wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte so berücksichtigt, dass auch späteren Generationen eine lebenswerte Zukunft möglich wird. Grundlage dafür ist u.a. die Erkenntnis, dass unser Handeln vor Ort auch Folgen weltweit haben kann.

Wenn wir z.B. 250 g Kaffee kaufen, so die Überlegung, dann entscheidet unser gezielter Griff nach dem preiswertesten Produkt  auch ein wenig über die Zukunft und die Lebensqualität der Kaffeebauern in den Entwicklungsländern.

 

 


Lenne-Kaffee

- Südwestfalen genießt fair -

kaffee_fachwerkUnser Lenne-Kaffee aus biologischem Anbau besitzt das TransFair Siegel für fair gehandelten Kaffee, d.h.:

  • Die Kaffeebauern erhalten einen Mindestpreis, der ihre Produktionskosten deckt und ihnen das absolute Existenzminimum ermöglicht. Der Mindestpreis liegt z.Z. 10 % über dem Börsenpreis, in der Vergangenheit übertraf er ihn durchschnittlich um etwa 30 %.

Im Gegenzug verpflichten sich die Bauern, einen Teil des Erlöses in soziale Projekte zu investieren.

  • Die Zusammenarbeit mit der Kooperative ist langfristig ausgelegt.
  • Die Geschäftsbeziehungen werden ohne Zwischenhandel abgewickelt und sind daher transparent und nachvollziehbar.
  • Die Kooperative erhält vor Beginn der Ernte eine Vorfinanzierung, damit die Mitglieder der Kooperative nicht in die Abhängigkeit von lokalen Ankäufern gedrängt  werden, die die Not der Bauern oft schamlos ausnutzen.

Die Kooperative J’Amteletic / TATICO

- Die Kaffeebauern und ihr Produkt -

Am Anfang stand der Hilferuf der Kaffeebauern von Chiapas im Süden Mexikos. Auch hier bedrohte wie weltweit der anhaltende Verfall der Kaffeepreise die Bauern und ihre Familien in ihrer Existenz. In dieser Not gründeten sie unter Beratung und in enger Zusammenarbeit mit dem Kolpingwerk und der Kaffee-Rösterei Langen in Medebach eine Kooperative, d.h. einen Zusammenschluss von einzelnen Produzenten, die ihr Produkt gemeinsam vermarkten.

Die Kaffee-Kooperative J’Amteletic besteht inzwischen aus über 110 Familien. Ihre Plantagen befinden sich in 900 bis 1400 m Höhe. Fruchtbarer vulkanischer Boden und das gemäßigte Klima mit sonnigen Tagen und kühlen Nächten lassen den Kaffee langsam wachsen. Ideale Voraussetzungen für feinsten sortenreinen Kaffee.