Letzte Meldungen
Donnerstag, 26. Januar 2012
Am 24.1. eröffneten tausende Globalisierungsgegener mit einem Marsch durch Porte Alegre das Weltsozialforum. Das fünftägige Treffen steht unter... Weiterlesen...
Montag, 05. Dezember 2011
"Ob Erdbeben oder Tzsunami, Wirbelsturm oder Überschwemmung: Das Risiko, das sich ein Naturereignis zur Katarophe entwickelt, ist immer nur zu einem... Weiterlesen...
Dienstag, 29. November 2011
Germanwatch stellt Klima-Risiko-Index auf dem Klimagipfel in Durban vor Pressemitteilung Durban/Bonn, 29.11.11: Unter dem Eindruck starker Unwetter... Weiterlesen...
Lennekaffee Mittwoch, 25. November 2009
Lokale Agenda 21 Lennestadt - Arbeitskreis Eine Welt - Lenne-Kaffee Flyer herunterladen In Lennestadt unterstützen mehrere Gruppen insbesondere an... Weiterlesen...
Koordinatoren für entwicklungspolitische Bildungsarbeit Mittwoch, 25. November 2009
Neuer Rückenwind für die Eine-Welt-Arbeit in NRW Die Eine-Welt-Arbeit wird in Nordrhein-Westfalen durch ein bundesweit einmaliges Programm... Weiterlesen...
Wir über uns Mittwoch, 25. November 2009
Die Initiative für diese Seite ging von den Mitglieder des Eine-Welt-Forums Siegen-Wittgenstein aus. Die Umsetzung des Projektes war nur möglich,... Weiterlesen...
Aktuelles
Sozialforum gegen Hunger, Armut - und Kapitalismus
Am 24.1. eröffneten tausende Globalisierungsgegener mit einem Marsch durch Porte Alegre das Weltsozialforum. Das fünftägige Treffen steht unter dem Motto "Kapitalistische Krise, soziale und ökologische Gerechtigkeit.
EU- Energie-Kommissar Günther Oettinger wird begrüßt
Das Bündnis für den Atomausstieg Siegerland, ruft dazu auf den EU-Energie-Kommissar Günther Oettinger am 27.1. 2012 um 17.00 Uhr vor der Siegerlandhalle, Eingang A zu begrüßen.
Mit dieser Aktion soll gegen die der Atomkraft zugewandten Poltik des EU Kommissars protestiert werden.
WeltRisikoBericht 2011
"Ob Erdbeben oder Tzsunami, Wirbelsturm oder Überschwemmung: Das Risiko, das sich ein Naturereignis zur Katarophe entwickelt, ist immer nur zu einem Teil von der Stärke der Naturereignisse selbst abhängig. Wesentlich sind ebenso die Lebensverhältnisse der Menschen in den betroffenen Regionen und die vorhandenen Möglichkeiten, schnell zu reagieren und zu helfen. Wer vorbereitet ist, wer im Falle eines extremen Naturereignisses weiß, was zu tun ist, hat höhere Überlebenschancen. Länder, die Naturgefahren kommen sehen, die sich auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten un die die erforderlichen Finanzmittel bereitstellen, sind für die Zukunft besser gerüstet." (Weltrisikobericht S.6)
Das Bündnis Entwicklung hilft hat den Weltrisikobericht herausgegeben um diese Zusammenhänge auf globaler Ebene zu betrachten und zukunftsorientierte Schlussfolgerung zu treffen.
UN Klimakonferenz in Durban (Südafrika)
Klimaschutz ist eine globale Aufgabe! Ist die Klimapolitik in der EU und Deutschland glaubwürdig? Vom 28. November bis 9. Dezember 2011 findet in Durban die 17. UN-Klimakonferenz statt. Die zentrale Forderung der NGOs ist eine zweite Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls. Wenn Sie mehr über den Verlauf der Verhandlungen und die Ziele der NGO’s wissen wollen, können Sie sioch auf die Seiten der Klimaallianz weiter leiten lassen.
Die Klimaallianz ist ein Bündnis von 110 Organisationen aus dem entwicklungs- und/oder umweltpolitischen sowie aus dem kirchlichen Bereich.
Wetterextreme treffen 2010 besonders Pakistan und Guatemala
Pressemitteilung
Durban/Bonn, 29.11.11: Unter dem Eindruck starker Unwetter zu Beginn des Weltklimagipfels im südafrikanischen Durban veröffentlicht die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch heute zum siebten Mal den Globalen Klima-Risiko-Index. Dieser untersucht sowohl für das Jahr 2010 als auch für die letzten zwanzig Jahre, welche Länder besonders stark von Wetterextremen wie Überschwemmungen und Stürmen betroffen waren. Der Globale Klima-Risiko-Index basiert auf Daten der weltweit anerkannten Datenbank der Münchener Rück.
Sven Harmeling, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch und Autor der Studie: "Die beiden außergewöhnlichsten Wetterkatastrophen im Jahr 2010 haben ihren Fußabdruck im Klima-Risiko-Index hinterlassen. Die Überschwemmungen, die weite Teile Pakistans unter Wasser gesetzt, mehr als 1500 Tote und Milliardenschäden verursacht haben, begründen den ersten Platz von Pakistan als meist betroffenem Land. Die Hitzewelle in Russland hat nach den Erhebungen zu mehr als 50.000 Toten geführt. Große Teile des Landes standen in Flammen. Das Land steht auf Platz vier des Klima-Risiko-Index." Gleichzeitig gebe es hier nach Studien des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mit 80prozentiger Wahrscheinlichkeit einen signifikanten Einfluss des menschgemachten Klimawandels auf die Entstehung der Hitzewelle.
Guatemala und Kolumbien waren infolge von Stürmen beziehungsweise Überschwemmungen im Jahr 2010 am zweit- und drittstärksten betroffen. Wenngleich die Auswertungen über die Schäden und Todesopfer keine Aussage darüber erlauben, welchen Einfluss der Klimawandel bereits bei diesen Ereignissen hatte, so lässt sich doch ein Bild der Verwundbarkeit der Staaten zeichnen.
Sven Harmeling: "Dies kann als ein Warnsignal verstanden werden, sich auf zukünftig möglicherweise vermehrte und stärkere Extremereignisse durch Katastrophenvorsorge und Anpassung an den Klimawandel besser vorzubereiten. Sich auf die Zukunft vorzubereiten, heißt hier aus der Vergangenheit zu lernen. Doch bleibt es bei den bisher vollkommen unzureichenden Klimaschutzversprechen der Regierungen weltweit, werden wir immer öfter die Grenzen von Katastrophenvorsorge und Anpassung sehen. Der Klimagipfel von Durban wird darüber mit entscheiden, ob das Klimaregime die notwendige Verbindlichkeit bekommen kann, um den globalen Emissionstrend umzukehren.
Insgesamt sind im Zeitraum 1991 bis 2010 circa 710.000 Menschen direkt durch Wetterextreme ums Leben gekommen, und es wurden Schäden von mehr als 2,3 Billionen US-Dollar (in Kaufkraftparitäten) verursacht. Unter den zehn Ländern, die im Durchschnitt der letzten 20 Jahren am stärksten von Wetterextremen betroffen waren, befinden sich ausnahmslos Entwicklungsländer. Hierzu zählen unter anderem Bangladesch, Myanmar und Honduras. Deutschland landete bei der Auswertung für das Jahr 2010 auf Platz 46, im langjährigen Vergleich (1990-2010) auf Platz 32.
Der Globale Klima-Risiko-Index 2012 ist in englischer Sprache sowie als deutsche Kurzfassung abrufbar unter www.germanwatch.org/kri
Die Pressekonferenz ist später abrufbar unter
http://unfccc4.meta-fusion.com/kongresse/cop17/templ/ovw_onDemand.php?id_kongressmain=201
Für Rückfragen und Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an:
- Larissa Neubauer, Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Germanwatch, +49 (0) 151 252 11072, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Deutschland)
- Sven Harmeling, Autor Klima-Risiko-Index, Germanwatch, +27 842316780, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (Durban)
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