Aktuelles

In welcher Zukunft wollen wir leben?

Die Corona-Krise bedroht und bestimmt unser aller Sicherheitsgefühl.

Wir sind miteinander verbunden und abhängig. Dieses Gespür verstärkt sich in der jetzigen Zeit.

Unsere Welt wird bestimmt durch die Bekämpfung von Armut, sowie eine gerechte Verteilung von Reichtum; durch den bedrohlichen Klimawandel; durch eine schwierige wirtschaftliche Situation; durch bewaffnete Konflikte (internationaler Terror, Verbreitung von Nuklearwaffen, etc.); durch unterschiedliche Fluchtbewegungen; und durch gesundheitliche Bedrohungen.

Wir empfinden die Verletzlichkeit und Unsicherheit unserer Lebenswirklichkeit am eigenen Leib.

Wie können wir eine Gesellschaft organisieren, und wie erhalten wir ein solidarisches Miteinander um uns, unser Gemeinwesen, aber auch unsere Beziehungen zu Mitmenschen auf unserer Einen Welt?

Als Eine-Welt-Promotor*innen  versuchen wir u.a. die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, die über den Fairen Handel durch existenzsichernde Arbeitslöhne, notwendige Sozialstandards und gerechte Handelsbedingungen abgesichert werden vor Ausbeutung und Ungerechtigkeiten zu schützen.

Einbrechende Absatzmärkte gefährden derzeit die Existenz von 1,7 Millionen Fairtrade-Partnern in den Anbauländern und diese Menschen benötigen unsere Solidarität.

Es besteht die große Sorge, dass die Gesundheitssysteme in den Ländern des Südens einer möglichen Pandemie nicht gewachsen sind.

Die Corona-Krise erzeugt in ungeahnter Weise eine  tiefenwirksame globale Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es zeigt sich, dass in dieser Krise ein friedliches auf Solidarität bezogenes Miteinander die richtige Methode und Lösung ist.

Das Verständnis, dass unser aller Gesundheit aktuell sehr wichtig ist steht den wirtschaftlichen und sozialen Schwierigkeiten der Zukunft gegenüber.

Der Zusammenhalt, die vernünftige auf das Miteinander gerichtete Ausrichtung und Umwandlung von Systemabläufen, kann eine Welt schaffen, die es gelernt hat solidarisch und friedlich miteinander umzugehen.

Unserer Meinung nach ist auch eine zukunftsfähige Eine-Welt-Arbeit wichtig, um den Frieden, die Solidarität untereinander auszubauen.

Wir setzen uns dafür ein, dass unser globaler Zusammenhalt mit friedlichen Mitteln gefestigt wird (ohne Einsatz jeglicher Kampfmittel).

Rüstung, Verteidigung und militärische Übungen oder Auseinandersetzungen schädigen die Umwelt, beeinflussen das Weltklima, schädigen das Gemeinwesen, ruinieren Handelsmärkte, etc.

Papst Franziskus betonte in seiner Osterbotschaft 2020 den globalen und sofortigen Waffenstillstand in allen Teilen der Welt, und forderte, dass jetzt nicht der Zeitpunkt ist Waffen zu produzieren und zu verkaufen.

Nutzen wir also das Verständnis und das Vermögen grundsätzlich solche lebenszerstörenden Strukturen abzubauen und darauf hinzuwirken, dass die Losung der 80er Jahre sich bewahrheitet:

FRIEDEN SCHAFFEN OHNE WAFFEN (verfasst 1982 in Berlin, von R. Havemann und R. Eppelmann)

Uns sind alle siebzehn Nachhaltigkeitsziele wichtig und sie bestimmen unsere Eine-Welt-Arbeit.

Gerade in der jetzigen Zeit ist das 16 Ziel: „Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen“ grundlegend für ein funktionierendes Zusammenleben, und eben Basisarbeit.